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    <item>
      <title># Die eigene Sichtbarkeit</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 3 Die eigene Sichtbarkeit im Glanze des Vollmonds
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/a60a351e15994aefab884082706d50bf/dms3rep/multi/Blog+-3.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           05:34 – ein Tag vor Vollmond
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebes Ich,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gut, dass du mich nicht schlafen lässt. Das gibt mir endlich die Gelegenheit mit dir zu reden. Mein Blick schweift aus dem Fenster in den dunklen Nachthimmel und schau, wer uns besucht. Herr Mond zeigt sich in seiner vollen Schönheit und Größe. Ist heute Vollmond? Schade, ich habe den Gedanken noch nicht einmal zu Ende gedacht, schon haben mir die Wolken auch wieder die Sicht versperrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir kommt in den Sinn, dass mich mein Chef gestern zum Gespräch geladen hat. Ich soll doch mehr „sichtbar“ sein in meinem Tun!! Es war ein eher unangenehmes Gespräch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Gedanken wandern zusammen mit meinem Blick wieder zum Mond im Nachthimmel. Ja, ich bin wie der Mond, der sich nur zeigt, wenn dicke Wolken ihn nicht verdecken. Manchmal blitzt sein helles, gelbliches und warmes Nachtlicht durch die Wolkenrisse und wenn diese dicken Wolken endlich weiterwandern und die Sicht freigeben, dann zeigt er sich in seiner imposanten und in sich ruhenden Erscheinung. Dann erstrahlt er in einem Glanz und in einer intensiven Leuchtkraft und ist mühelos in der Lage, sein ganzes Umfeld zu erhellen. Die Bestimmung des Mondes ist es, uns durch die Nacht zu begleiten. Irgendeine Macht, hat den Mond an seinen Platz gehängt, hat ihm seine Aufgabe erklärt, und diese erfüllt er in einer unverrückbaren Gewissheit Nacht für Nacht. Und was ist mit mir? Was ist meine Bestimmung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sind diese vielen Wolken meine Ängste, die ich einfach nur wegschieben muss? Oder sind die Wolken eher mein Schutz, welche sich bei Gefahr auftürmen und zu dicken Mauern werden? Wer entscheidet eigentlich, ob der Mond sich zeigt? Der Mond oder die Wolken? Ist der Mond selbstbestimmt und durchbricht die Wolkenschicht, wenn er es will? Oder lässt er sich verdrängen und ist so von der Willkür der Wolken abhängig? Interessante Fragen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mir gefällt die Vorstellung eines selbstbestimmten Mondes. Er entscheidet selbst, wann, wo und wieviel er von sich zeigt. Weder lässt er sich von Wolken noch von Menschen beeinflussen. Er ist unabhängig von jeglichem Anspruch anderer Himmelskörper oder menschlichen Wünschen. Er besitzt die Kraft und den Willen, die Wolkendecke zu durchbrechen. Hat aber auch die Größe, Wolken ihren Raum zu geben und nutzt sie als Schutz, wenn er es für notwendig hält. Er nährt sich Tag für Tag mit neuer Energie bis zu seinem Höhepunkt, um sie dann Nacht für Nacht wieder abzugeben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Gedanken haben etwas Entlastendes für mich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 07 Apr 2023 16:53:23 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title># Innere Haltung</title>
      <link>https://www.andrea-christof.de/innere-haltung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 2 Innere Haltung – Psychische Resilienz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/a60a351e15994aefab884082706d50bf/dms3rep/multi/Blog+-2.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die innere Haltung – der Neurobiologe Dr. Gerald Hüther nennt sie auch „Gesinnung“ – bezeichnet in der Psychologie die Einstellung, mit der Menschen auf ihre Umwelt reagieren, seien es andere Menschen oder Erlebnisse und zudem, wie sie ihre Umwelt bewerten. Diese „innere Haltung“ drückt sich in Weltanschauungen, Gefühlen, Handlungen, Werten und Normen aus und wird geprägt von Lebenserfahrungen und Gedächtnisinhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die innere Haltung umfasst den ganzen Menschen: seinen Körper, seine Psyche, seine Emotionen. Es ist eine Disposition zum Handeln, die sich in der individuellen Lebenserfahrung entwickelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die innere Haltung und das äußere Handeln übereinstimmen, wirken wir auf andere lebendig und authentisch. Unser Umfeld schenkt uns Glauben und wir strahlen Vertrauen und Verbindlichkeit aus. Eine innere Haltung zu haben, stärkt die Widerstandskraft der Psyche, schenkt innere Klarheit und erfüllt das Leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die innere Haltung kann sich auf der individuellen Ebene sowie auch auf der kollektiven Ebene zeigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Individuum:                       
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Innere Haltung, die eine Person in ihrem Verhalten zum Ausdruck bringt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kollektiv:                           
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Geist, der es Menschen ermöglicht, gemeinsame Erfahrungen zu machen, Ziele zu verfolgen, das Gefühl der Zugehörigkeit zu erleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die innere Haltung entsteht durch Erfahrung. Wie uns die Hirnforschung mithilfe bildgebender Verfahren gezeigt hat, lernt das Gehirn immer. Die gemachten Erfahrungen sammeln sich im Frontlappen in Form von komplexen Netzwerken, welche sich verdichten und als erworbene Haltung verankert werden. Dies wiederum bedeutet, dass unsere innere Haltung nicht starr ist und sich durchaus immer wieder ändern kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die wichtigsten Erfahrungen machen Menschen in Beziehungen zu anderen Menschen und verankern diese sowohl kognitiv wie auch emotional. Diese Erfahrungen bilden die Grundlage für alle späteren Bewertungen. Und diese sind bestimmend dafür, was wie wahrgenommen und interpretiert wird und worauf in welcher Weise reagiert wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusammengefasst:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Die innere Haltung ist ein Geflecht aus Überzeugungen, Glaubenssätzen, Werten, Normen, Einstellungen, welche sich aufgrund von gemachten Erfahrungen verdichtet und so unser Wesen durchdringt.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 07 Mar 2023 17:35:12 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title># Tempolimit</title>
      <link>https://www.andrea-christof.de/tempolimit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Tempolimit für meine Gedanken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die inneren Dialoge und das ganze Geplappere in mir geht in einer Geschwindigkeit vonstatten, dass ich meinen könnte, es gibt in meinem Kopf eine Gedankenautobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Bei so viel Verkehr gibt es natürlich auch Crashs: Rasende Gedanken, die sich überschlagen oder aufeinander auffahren. Sie reihen sich wahllos aneinander, obwohl sie gar nicht zusammen gehören. Manche sind richtige Rally- oder Stunt-Cars. Sie springen über Hindernisse oder wechseln so schnell die Fahrbahn, dass mir manchmal ganz schwindlig wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bestenfalls, so denke ich, haben meine Gedanken ein Ziel, welches sie ansteuern. Doch ich weiß genau, das ist nicht immer so! Es gibt welche, die fahren nur im Kreis - immer wieder und wieder. Ziellos und stupide, frustrierend und demotivierend. Leider bin ich oft nicht in der Lage die Autobahnpolizei mit einem Stoppschild hinzuschicken und ärgere mich dann um den unnötigen Sprit und die verschwendete Energie. Lebensenergie die ich woanders viel dringender und notwendiger brauchen könnte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erst wenn ich anfange meine Gedanken zu beobachten, nehme ich Geschwindigkeit raus. Wenn ich aus dem Gedankenkarussell aussteige, und ich mir dieser „gewahr“ werde, habe ich die Möglichkeit, eine Lücke zwischen den Gedankengängen zu erhaschen und diesen immerwährenden Fluss an Gedanken zu unterbrechen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch wisst ihr, was ich liebe: Gedankenblitze, die unter der Schädeldecke bitzeln wie Ahoi Brause. Viele kleine Denkimpulse, die sich verbinden zu einem Netzwerk und dann aufleuchten. Je nachdem, was ich denke, leuchtet es woanders auf. Bling hier! Bling da! So stelle ich es mir zumindest vor, und diese Vorstellung gefällt mir. Sie veranlasst mich, am Denken Spaß zu haben. Sie inspiriert mich, selbst zu denken statt nur „Fremdgedachtes“ zu konsumieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was mir noch sehr gefällt, ist die plötzliche Eingebung einer zündenden Idee. Wenn ich mit dem Wort ‚zünden‘ im Hirn spiele und mir vorstelle, wie sich eine Idee entzündet. Und es in meinem Kopf angenehm warm wird, weil die Zündenergie sich ausbreitet und Brennmaterial in Form von Gedanken sucht, welche diese Idee unterstützen. Ist das nicht irre?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass mir der Kopf platzt. Zu viele gedachte Gedanken, zu viele Informationen, zu viele Aufgaben. Dann ist es an der Zeit, ganze Gedankenmuster loszulassen und wieder Platz zu schaffen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Hey, lasst uns mal alle Fenster öffnen, damit eine frische Brise hereinwehen kann und den ganzen mentalen Ballast mitnimmt. Wie ein Windstoß, der vertrocknetes Herbstlaub davonträgt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 05 Mar 2023 18:46:38 GMT</pubDate>
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